Quick and Dirty
Inhaltsüberblick
Leseprobe 1
Leseprobe 2
Inhaltsverzeichnis
Buch bestellen
Presse
Impressum




Geist statt Technik

die eigenen schöpferischen Möglichkeiten einsetzen anstelle komplizierter Technik

Softwareentwicklung ist eine komplizierte Sache - so scheint es. Zumindest wird in Hochschulen, Beratungsunternehmen und Unternehmen viel Energie darauf verwendet, immer bessere Verfahren zur Softwareentwicklung hervorzubringen. Und so entstehen immer neue Entwicklungsmethoden, Modellierungsvarianten, Entwicklungswerkzeuge und Konzepte und eben auch Komplexität und Kompliziertheit.

Aber ist das wirklich der Weg zu besserer Software oder besserer Softwareentwicklung?

Ich behaupte - nein. Der Weg zu besserer Software liegt genau in der Gegenrichtung: Den komplizierten Ballast zunehmend abzuwerfen:
  • weniger Vorgaben für den Entwicklungsprozess
  • Tools auf das absolut wesentliche reduzieren (Was braucht man eigentlich wirklich noch außer einem Texteditor?)
  • Konzepte gründlich ausmisten

Der Versuch, immer neue und kompliziertere Verfahren, Technologien und Konzepte hervorzubringen ist eine Kompensationsreaktion. Eine Kompensationsreaktion darauf, daß das wirklich wirksame Entwicklungstool nicht oder nur sehr rudimentär eingesetzt wird: der menschliche Geist.

"Gut, aber" werden jetzt viele sagen "den benutze ich doch die ganze Zeit."

Das stimmt zwar, aber es wird eben nur ein Teil benutzt und gerade der Teil nicht, der das absolute Softwareentwicklungs-Power-Tool darstellt. Dieser Teil kann nicht aktiv werden, solange es all die Verfahren und Tools gibt, die ihn ersetzen sollen.

Die Verfahren und Tools haben ja zum Ziel, eine immer bessere Softwareerzeugungsmaschine (teils geistig, teils technologisch) zu bilden. Es soll immer einfacher und konstruktiver werden, Software zu entwickeln. Am besten sollte es jedem Idioten möglich sein. (Dann gibts auch nicht mehr so ein Problem mit der Auswahl der Mitarbeiter.)

Genau jene Softwareerzeugungsmaschine aber kann der menschliche Geist selbst sein. Er tut dann komplett alles, was sonst die Tools und Verfahren leisten sollen und das auf eine Art und in einer Qualität, die von Tools und Verfahren niemals - auch in Tausend Jahren nicht - erreicht werden kann.

Er tut es aber nur, wenn er es vollständig auf seine Art tun kann. Sonst ist er beleidigt und stellt seine Tätigkeit nahezu ganz ein.

Dieses und andere Themen behandelt mein Buch.
 

Automatisierung der menschliche Geist Entwicklungsmethoden Entwicklungstools Entwicklungswerkzeuge Kompliziertheit Softwareentwicklung vereinfachen Softwareverfahren
 
 
Impressum © 2007-2016 Alle Rechte vorbehalten